Tag 4: zu wenig Trinken = mehr Fett?
Heute kam eine Nachricht einer Freundin, bei der ich kurz gestutzt habe. Die Frage war: Ob es stimmt, dass der Körper Fett speichert, wenn man zu wenig trinkt, um darin Wasser zu speichern.
Ich musste ehrlich sagen: Keine Ahnung. Klang irgendwie logisch, aber auch ein bisschen nach „zu einfach erklärt“.
Also habe ich Marco geschrieben. Seine Antwort war ziemlich eindeutig: Nein, der Körper funktioniert so nicht. Fett ist kein Wasserspeicher, den der Körper einfach anlegt, wenn man zu wenig trinkt.
Was er aber gesagt hat, fand ich viel interessanter. Zu wenig trinken hat trotzdem Auswirkungen – nur eben indirekt.
Wenn man zu wenig trinkt, läuft vieles schlechter. Man ist schneller müde, hat weniger Energie, bewegt sich weniger und greift eher zu Essen. Und ganz banal: Man verwechselt Durst mit Hunger.
Das kenne ich sogar selbst. Es gibt Tage, da denke ich, ich habe Hunger – trinke etwas und merke plötzlich, dass es eigentlich nur Durst war.
Und genau da wird es relevant. Nicht, weil der Körper „Fett speichert“, sondern weil man sich im Alltag anders verhält. Mehr essen, weniger Bewegung, weniger Energie.
Arlett hat dazu nur einen Satz geschrieben: „Mach es nicht komplizierter als es ist – trink einfach genug.“
Das passt ziemlich gut.
Ich merke selbst, dass mir das Trinken inzwischen leichter fällt, weil ich es bewusst einbaue. Mein Glyck mische ich morgens an und trinke es über den Tag verteilt. Das hilft mir, nicht ständig darüber nachdenken zu müssen.
Früher habe ich das Thema komplett unterschätzt. Trinken war irgendwas, das man halt nebenbei macht. Heute merke ich, dass es einen größeren Unterschied macht, als ich dachte.
Nicht spektakulär, nicht sofort sichtbar – aber im Alltag. Mehr Energie, weniger „unnötiger“ Hunger, ein stabileres Gefühl über den Tag.
Und vielleicht ist das der Punkt: Es sind oft nicht die großen Theorien, die entscheiden, sondern die einfachen Dinge, die man wirklich jeden Tag macht.